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	<title>nächster Halt Sibiu &#187; Cindrel</title>
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	<description>Orte, Wanderungen und Alltagsschilderungen aus Rumänien</description>
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		<title>Eine Extremwanderung zur Cabana Prejba (Lotru-Gebirge)</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 12:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Gärtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nächster Halt Sibiu]]></category>
		<category><![CDATA[Cindrel]]></category>
		<category><![CDATA[Lotru-Gebirge]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir trotzten dem Sturm und Schnee, wir trotzten den Bären und Wölfen, wir trotzten der Kälte in der Nacht, wir trotzten den Naturgewalten. Bei der Planung für meine nächste Wanderung (in diesem Fall die vergangene) legte ich mich erst einige Tage vor Wanderbeginn auf ein Ziel und damit eine Übernachtungsmöglichkeit fest. Durch den Ratschlag einer Bekannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Wir trotzten dem Sturm und Schnee,<br />
wir trotzten den Bären und Wölfen,<br />
wir trotzten der Kälte in der Nacht,<br />
wir trotzten den Naturgewalten.<span id="more-431"></span></p>
<p>Bei der Planung für meine nächste Wanderung (in diesem Fall die vergangene) legte ich mich erst einige Tage vor Wanderbeginn auf ein Ziel und damit eine Übernachtungsmöglichkeit fest. Durch den Ratschlag einer Bekannten vom Tourismusinformationsbüro in Sibiu wurde ich auf die Cabana Prejba im nahen Lotrugebirge hingewiesen. Die Cabana Prejba wird von der Bergwacht &#8211; Salvamont &#8211; verwaltet und recht unbürokratisch erfuhren wir zwar, dass im Moment niemand in der Cabana sei, aber bei Bedarf jemand für uns da sein werde und die Unterkunft gesichert sei. So fanden wir am Samstagabend, als wir etwas spät ankamen, ein geheiztes Zimmer und warmen Tee vor.<br />
Unseren Startpunkt hatte ich aus gruppentechnisch-logistischen Gründen auf die Ortschaft  Talmaciu gelegt, wohinwir mit dem Zug bzw. mit dem Bus gelangten.  
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<p><a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;msid=108705712215053543130.0004624548073a764c092&amp;t=h&amp;z=13">Karte</a></p>
<p>Bevor wir aber in die Bergwelt eintauchten, mussten wir noch durch die Ortschaft Talmacel am Fuße des Lotrugebirges. Jeder in der Ortschaft wusste schon bei unserem Anblick, wohin wir auf dem Weg waren &#8211; zur Cabana Prejba. Von dort folgten wir noch eine bis zwei Stunden einem Tal nach Westen hin bis es für uns steil nach oben ging. Dieser Berg, welcher für uns die erste unerwartete Hürde zeigte, nahm uns sicher etwa eine Stunde Zeit weg. Ich hatte mit Schnee und dem daraus entstehenden Geschwindigkeitsverlust zwar gerechnet, aber nicht in dieser Größenordnung. Statt knietiefer Pulverschnee erwartete uns eine gefrorene Schneedecke, die unter Last einbrach. Wie in Sibiu hatte es auch hier die Tage zuvor etwas getaut, wovon die obere Schneeschicht getaut und wieder gefroren war. An manchen Stellen brach man ein und andere Schneepartien, welche der Sonne länger ausgesetzt waren, hielten unserem Gewicht stand. An manchen Stellen brach man nur knöcheltief ein und anderswo bis zum Knie oder weiter. Dies und die Steigung des Berges nahm uns viel kostbare Zeit. Diese Wanderbedingungen sollten sich auch die nächsten zwei bis drei Stunden nicht ändern. Wir versuchten so, die Fußstapfen des Vorgängers zu nutzen, um Energie zu sparen, und wechselten uns mit dem Spurentreten ab.</p>
<p>Nach einiger Zeit fiel mir eine Diskrepanz zwischen unserer wahrscheinlichen Position und den Darstellungen der Karte auf. Wir befanden uns auf der Nordseite eines Bergrückens und hätten schon längst auf der Südseite sein sollen. Durch den Schnee war uns kein Weg in diese Richtung aufgefallen und wir blieben vorerst auf der Nordseite. Umso mehr waren uns verschiedene größere Tierspuren im Schnee aufgefallen. Von Bären- und Wolfsspuren bis hin zum Yeti, der gerade Urlaub in den Karpaten machte, reichten unsere Erklärungsversuche. Später sollten diese Spuren sich als Wolfsspuren herausstellen. Ich war überrascht, wie oft wir diese großen Spuren während der zwei Tage zu Gesicht bekamen&#8230;<br />
Nachmittags, etwas nach 16.00 Uhr, etwa eine Stunde vor Beginn des 
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	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2009/cache/1343__160x120_2009_01_18_Prejba_012.jpg" alt="1343 160x120 2009 01 18 Prejba 012 in "  />
</a>
  Sonnenuntergangs und nach verschiedenen Deutungsversuchen, an welcher Stelle wir uns auf der Karte befanden und wo noch ein Weg zur Cabana führen könnte, entschieden wir uns dafür, den kürzesten Weg ins Tal zu suchen. Von unserer vermeintlichen Position aus lag die Cabana noch zwei Stunden Unsicheres-durch-die-Gegend-Irren von uns entfernt. So war es am sichersten, lieber ins Tal zu gehen, wo der Weg in die Stadt Sadu nicht weit war.<br />
Nach etwa 20 min Abstieg stießen wir unverhofft auf eine einzelne Fußspur und einen markierten Weg. Zwischendurch hatte ich den Cabaniero(Cabanenwirt) schon von unserer Planänderung durch eine SMS unterrichtet. Nach kurzer Diskussion und einem Anruf beim Cabaniero, dass wir doch noch kämen und den Weg gefunden hätten, änderten wir schnell unseren Plan und sahen fantasiehaft die Cabana vor uns auftauchen. Hätten wir vorher gewußt, dass wir bis zur Cabana aber trotzdem noch zwei bis drei Stunden stetes Bergauf-Schneestapfen vor uns hatten, wären wir sicher in die andere Richtung und zwar ins Tal gelaufen.<br />
Anfangs ging es noch bei wenig Schnee durch den Wald, später über harten Schnee auf einer großen Poiana (Bergwiese) und dann mussten wir wieder die Fußstapfen unseres Vordermannes nutzen. Die Dunkelheit hatte uns gefangen und nur mit Taschenlampen konnten wir der Spur zur Cabana folgen. Auch wenn uns die noch zu bewältigende Distanz nicht bewußt war, führte uns der letzte Kilometer über einen baumlosen Bergrücken. Von hier aus konnten wir durch das viele künstliche Licht Sibiu, Cisnadie und Sadu sehen.</p>
<p>Als wir auf einer Ebene an einem Kreuz vorbeiliefen, wusste ich, wir würden sehr bald die Cabana ereichen. 
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</a>
Mit unseren Taschenlampen konnten wir immer nur die nächsten 30 m ausleuchten, doch bald zeigte sich, etwas den Berg hinunter, erst ein erleuchtetes Fenster und dann noch ein zweites Fenster &#8211; hurra wir hatten die Cabana gefunden. Beim Betreten der Cabana zeigte die Uhr 19:30 Uhr an.</p>
<p>Wir hatten nun ein warmes Zimmer und Tee, hatten die Möglichkeit, unsere Kleidung zu trocknen und konnten uns endlich ausruhen. Wir hatten den Tag über zwar oft Pause gemacht, aber wegen der Kälte hielten wir uns nie länger als 10 min auf. Die Pausen wurden immer nur kurz genutzt, um die Schultern zu entlasten und um etwas zu essen und zu trinken, bevor uns die Kälte wieder vorwärts trieb. Wir waren von 8:15 Uhr an ständig auf den Beinen gewesen, hatten geschätzte 18 bis 20 km Bergwelt zurückgelegt.</p>
<p>Der Cabanenwirt hielt uns wohl für etwas verrückt und meinte, dass es im Winter wohl nur selten vorkäme, dass Wanderer aus Richtung<br />
Talmaciu zur Cabana kämen, da es von dort im Winter keine Trasse gäbe, sondern nur von Sadu aus.</p>
<p>Ich hatte erwartet, dass die Cabana in der Nacht mit Taschenlampen und Kerzen erleuchtet wird, jedoch brannte zu unserer Überraschung elektrisches Licht. Durch Solarzellen wird eine Batterie gespeist, welche genügend Strom für einige Glühbirnen liefert. Das große Zimmer mit Platz für etwa 40 Personen wird durch einen großen Kachelofen erwärmt. Weiter fand ich einen Raum für die Lagerung von Brennholz und einen größeren Aufenthaltsraum mit Tischen und Stühlen.</p>
<p>Ich konnte die Nacht über schlecht schlafen und war sehr oft wach. So kümmerte ich mich um das Feuer im Ofen und unternahm nach Sonnenaufgang einen kleinen Ausflug.
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</p>
<p>
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</a>
Wärend ich durch den Schnee zur Bergspitze hinauflief, konnte ich die umliegende Bergwelt bewundern und fotografieren. Am Horizont sah ich Wolken, die Sicht auf die umliegenden 20 km war jedoch noch klar. Später, als wir die Cabana verließen, hatten wir keine so gute Sicht mehr.<br />
So konnte ich nach Nord-Westen hin im einen Steinwurf entfernten Cindrelgebirge die Stanas und Scheunen an den Berghängen sehen. Nach Norden hin Sadu und Sibiu, welches noch im Morgendunst verhüllt war. Im Osten zeigten sich die Fagarascher Karpaten mit ihren schneebedeckten Gipfeln und nach Süden hin waren die bewaldeten Gebirgszüge des Lotrugebirges zusehen. Obwohl der Wind sehr heftig blies, blieb ich noch eine Weile auf der Spitze des Vf. Prejba (1744m) , um die Aussicht zu genießen. Bei gutem Wetter und klarer Sicht sollte man diese Spitze von Sibiu aus sehen können. Nur bräuchte man sicher ein Fernglas, um die einzelnen Bergspitzen unterscheiden zu können.</p>
<p>Vorher Antritt zu dieser Wanderung hatte ich erfahren, dass vor längerer Zeit auf diesem Berg ein Flugzeug abgestürzt sei. Und zwar vor mehr als 30 Jahren, im Jahre 1974, ist dieses Flugzeug hier abgestürzt und drei Personen 
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</a>
sind gestorben.<br />
Es sind Kreuze angebracht, die man von der Cabana aus gut erreichen kann. Ich fand vier Kreuze (drei separat und eines mit einem Steinhaufen). Sie befinden sich zwischen der Cabana und der Spitze des Vf. Prejba. Man kann sie von der Cabana aus sehen, und beim Herabsteigen vom Gipfel lief ich an ihnen vorbei.</p>
<p>Für den Rückweg hatten wir den Hüttenwirt nach dem kürzesten Weg ins Tal nach Sadu gefragt. Erst sollten wir etwas dem blauen Dreieck folgen und dann dem roten Punkt - so kämen wir am schnellsten ins Tal. Jedoch wollte er uns ein Stück begleiten und als er nach einer recht aufwändigen Prozedur die Cabana wieder wind- und regendicht gemacht hatte, liefen wir gegen 11:30 Uhr gemeinsam los. Jedoch blieb der Cabaniero bis zur Ankunft in Sadu bei uns. Den Berg hinunter, so lang noch Schnee lag, fuhr er mit seinen Skiern etwas voraus, wartete ein bisschen auf uns 
<a href="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2009/2009_01_18_Prejba/2009_01_18_Prejba_043.jpg" title="" class="thickbox" rel="singlepic1353" >
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</a>
 und fuhr wieder etwas voraus.<br />
Nach einem teilweise sehr steilen Abstieg hatten wir Sadu 15 Uhr ereicht. Dort fanden wir ein Café, wo wir uns setzten und ausruhen konnten. Bei Bier bzw. Kaffee und dem Anschauen der Bilder auf der Kamera ließen wir die Wanderung Revue passieren.</p>
<p>Ich muss selber zugeben, dass diese Wanderung ein recht riskantes Unternehmen war. Ich hatte damit gerechnet, dass der Schnee in den höheren Gebieten Pulverschnee sei, was jedoch nicht zutraf und uns viel Zeit und Kraft kostete. Vielleicht wäre es viel leichter gewesen, wären wir markierten Wanderwegen gefolgt. Nur leider ist mein Kartenmaterial sehr grob und lässt das Wandern danach nicht zu.<br />
Andererseits war die Zivilisation auch sehr nahe, sodass eine Umkehr oder Änderung an jeder Stelle möglich war.</p>
<p>Durch die Schwere des Weges, dass man immer hintereinander laufen musste, gab es leider nicht oft die Möglichkeit zu Gesprächen. So war jeder mit sich und seinem nächsten Schritt beschäftigt. Ebenso war es erstaunlich ruhig in der Gruppe. Es gab keine Hektik in Bezug darauf, dass wir uns verlaufen hätten oder es langsam knapp mit der Zeit wird. Obwohl jeder öfters das Gefühl hatte, er könne nicht mehr, bzw. die Sch&#8230; voll von der Wanderung hatte, protestierte niemand. Jeder lief vor sich hin, wie er konnte, man wartete auf die anderen und es wurden gelegentlich kurze Pausen gemacht, bis wir endlich an der Cabana ankamen.</p>

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		<title>Ein Landstrich Namens Crinţ</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 15:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Gärtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nächster Halt Sibiu]]></category>
		<category><![CDATA[Cindrel]]></category>
		<category><![CDATA[Mărginimea Sibiului]]></category>
		<category><![CDATA[Sibiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Oktober war ich mit meiner damaligen Mitbewohnerin ein kurzes Stück am Rande des Cindrelgebirges wandern. Dabei sahen wir aus der Ferne Bergwiesen mit kleinen Scheunen darauf. So entstand die Idee, einmal dorthin zu wandern und bei so einer Scheune bzw. Bauernhof zu übernachten. Also einfach nur mit Iso-Matte und Schlafsack eines dieser Objekte aufsuchen [...]]]></description>
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<p>Im Oktober war ich mit meiner damaligen Mitbewohnerin ein kurzes Stück am Rande des Cindrelgebirges wandern. Dabei sahen wir aus der Ferne Bergwiesen mit kleinen Scheunen darauf. So entstand die Idee, einmal dorthin zu wandern und bei so einer Scheune bzw. Bauernhof zu übernachten. <span id="more-371"></span>Also einfach nur mit Iso-Matte und Schlafsack eines dieser Objekte aufsuchen und nach Absprache mit den Menschen dort übernachten. Und solange zu suchen, bis man einen Platz zum Übernachten gefunden hat. Diese Ausflugsidee konstruierte ich damals nur für eine kleine Gruppe von zwei bis drei, vielleicht auch vier Personen. Und diese Idee ließ mich lange Zeit einfach nicht los.</p>
<p>Anfang Oktober hatte ich eine Wanderung für eine größere Gruppe organisiert und mir danach vorgenommen, dies zu wiederholen. So will ich versuchen, alle zwei Monate einen Wochenendausflug zu organisieren.<br />
Mit dem Ziel, auch anderen Personen etwas von Land und Leuten zu zeigen, soll jeweils am Samstag und Sonntag auf unterschiedlichen Strecken gewandert werden. Die Strecke entscheidet dann über die Art der Übernachtung &#8211; mal in einem Pfarrhaus, einem Gästehaus, in einer Scheune oder im Sommer vielleicht unter freiem Himmel. Soweit wie möglich setze ich die ganze Zeit der Tour über auf Selbstverpflegung. Denn der gemeinsame Einkauf der Zutaten, die gemeinsame Zubereitung der Mahlzeiten am Herd im Gästehaus oder am Campingkocher im Freien fördert nebenbei auch die Gruppenkommunikation. Je nach Anlass oder Ziel geht die Einladung für so eine Wanderung an eine geschlossene Gruppe von Interessenten oder die Teilnahme ist offen für jedermann.</p>
<p>Genau so eine Wochenendwanderung sollte es also Mitte November wieder geben. Da mich die Idee des Ausfluges in das Cindrelgebirge und Übernachtens auf einen kleinen Bauernhof weiterhin nicht losließ, fiel es mir nicht schwer, ein Ausflugsziel zu wählen.
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</a>
<br />
Nur das Problem der Übernachtung galt es zu lösen, da ich nicht vorher sagen konnte, wieviel Personen an der Wanderung teilnehmen würden. So schaute ich mir unzählige Male das Gelände des Zielgebietes mit dem Programm Google Earth an. Erstens, um das Gelände zu erkunden und zweitens, um eine mögliche Unterkunft zu finden. Wieviele Häuser gibt es in Crint, ist vielleicht eine Cabana darunter?<br />
Mit der noch ungeklärten Übernachtung gab ich dem Ausflug den Beinamen &#8220;experimentelle Wanderung&#8221; und gab den Teilnehmern auch zu verstehen, dass es nichts für schwache Nerven sei. Denn im besten Fall würden wir alle in einer Cabana übernachten oder aufgeteilt in Gruppen bei den Dorfbewohnern, in Scheunen, Hütten oder gar im Freien. Auf letzte Möglichkeit war natürlich nicht zu hoffen, da es genau am Tag der Wanderung einen Wintereinbruch gab. Bis zum Tag der Wanderung konnte ich keine Unterkunft organisieren, hatte aber durch Gespräche von einer Art Militärcamp und einer Cabana erfahren, aber leider zu beidem keine Telefonnummer gefunden.</p>
<p>Zu Zwölft trafen wir uns an jenem Samstagmorgen in Sibiu am Busbahnhof und fuhren mit dem Bus nach Gura Raului. In Sibiu und auch in Gura Raului nieselte es leicht und von weitem waren die Berge mit Wolken verhangen. Aus vorangegangenen Wanderungen kannte ich ein Drittel der örtlichen Gegebenheiten und wusste, dass der Weg langsam in höhere Lagen führt und auch die Temperaturen sinken, wir also später auch Schnee haben würden. Später, nach etwas mehr als zwei Stunden Fußmarsch, hatten wir diese Schneegrenze erreicht. Was vorher Nieselregen war, wurde nun zu Schneeflocken und spätestens hier zog auch der letzte seine Winterjacke an oder verbarg seinen Rucksack unter einer Regenhülle. Der Schnee verwandelte die vor uns liegenden Wälder und Wiesen in eine Märchenlandschaft. Oben auf dem Kamm ließ uns der eisige Wind nicht in Ruhe und so manches Getränk in den mitgenommenen Wasserflaschen gefror.</p>
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<p><a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;ll=45.721971,23.796387&amp;spn=0.011205,0.021565&amp;t=h&amp;z=16&amp;msid=108705712215053543130.0004625aad9db74c40bcb"><span style="color: #ffffff;">Karte</span></a><br />
Gegen drei Uhr am Nachmittag erreichten wir ein großes baumloses Gebiet, an welchem wir die nächsten zwei Stunden entlang wandern würden. Hier sahen wir zum ersten Mal jene Wiesen mit den kleinen verstreuten Höfen bzw Scheunen. Vereinzelt unternahmen wird kurze Abstecher zu diesen Häusern, um leider feststellen zu müssen, dass diese in den Wintermonaten oft leer stehen bzw. nur gelegentlich bewohnt werden. Dabei fanden wir auch eine halb offene Scheune, die uns in der größten Not Unterschlupf geboten hätte. Da es aber bis Crint der Karte nach nicht mehr weit sein sollte, liefen wir weiter. Die nächsten 30 bis 40 Minuten ging es immer weiter nach oben, einige Male machten wir Rast, um die Aussicht zu geniesen und zu essen oder um etwas zu verschnaufen. Nur einseitig von Bäumen geschützt, blies uns der Wind heftig entgegen. Und je weiter die Zeit voran schritt, desto kälter wurde es. Die Kälte war es auch, die uns die Pausen immer weiter verkürzen ließ. Man fror beim Essen schneller an den Fingern und kühlte unter den Jacken schneller aus. Wo bis dahin ein T-Shirt unter der Winterjacke ausgereicht hatte, zog ich nun auch einen dünnen Pullover darüber.</p>
<p>Der Schnee hatte uns ein beachtliches Stück ausgebremst, sodass wir an der entsprechenden Weggabelung im Dunkeln ankamen und diese Wegmarkierung übersahen. Einige von uns sahen glücklicherweise aber nahe Lichter, sodass wir später zu dieser Stelle zurückkehrten, denn einige waren schon ein weites Stück vorausgegangen.</p>
<p>Von weitem hatten wir nur zwei Straßenlaternen gesehen, und auch sonst war es im Ort recht dunkel. Daher nahmen wir im Ort nur eine Handvoll der sowieso schon wenigen Häuser war. Noch in Sibiu hatte mir eine Bekannte von einem Militärcamp erzählt und ohne es zu suchen, standen wir plötzlich davor. Eine hell erleuchtete Kantine und Mannschaftsräume waren von Außen sichtbar. In der Nähe hörten wir zwei Stromgeneratoren, die die verschiedenen Häuser und wohl auch die Straßenlaternen mit der nötigen Energie versorgen.<br />
Bis wir uns aber durch Klopfen im Inneren der Gebäude bemerkbar machen konnten, vergingen wohl fünf Minuten. Entgegen aller Befürchtungen hatten wir im Nu eine Unterkunft. In einem der Bungalows mit genau zwölf Betten bezogen wir unser Quartier für diese eine Nacht. Für den Ofen bekamen wir noch Holz und mussten für die Unterkunft nichts bezahlen. Durch die mitgenommenen Lebensmittel, Geschirr und Campingkocher hatten wir warmen Tee und Kaffee bzw. abends und früh etwas Warmes zu essen.</p>
<p>Am Sonntagmorgen brachen wir nach der Reinigung der Hütte zwischen 9 und 10 Uhr auf. Der Weg führte unmittelbar in den Wald, sodass wir nicht die Möglichkeit hatten, uns die Landschaft um Crinţ herum bei Tageslicht anzuschauen. Nach einem relativ kurzen Fußmarsch von zweieinhalb Stunden stets bergab erreichten wir das Dorf Sibiel.</p>
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		<title>Wanderung von Şeica Mara nach Buia, Şalcau und Vurpăr am 30.Januar 2008</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 11:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Gärtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nächster Halt Sibiu]]></category>
		<category><![CDATA[Cindrel]]></category>
		<category><![CDATA[Harbachtal]]></category>
		<category><![CDATA[Karpaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu dritt fuhren wir 7:30Uhr mit dem Zug von Sibiu (dt.:Hermannstadt, ung.:Nagyszeben) nach Şeica Mare (dt.:Großschelken,ung.:Nagyselyk). Es folgte ein 17 km langer Fußmarsch über die Dörfer Boarta, Buia (dt.:Bell, ung.: Bolya) nach Şalcau (dt.:Schalkenberg, ung.:Salko). Dann über Wiesen und durch verschneite Wälder nach Vurpăr (dt.:Burgberg, ung.:Vurpod ). An der Tramperstelle in Vurpar verbrachten wir etwa [...]]]></description>
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<p>Zu dritt fuhren wir 7:30<a href="http://www.timestyles.de">Uhr</a> mit dem Zug von Sibiu (dt.:Hermannstadt, ung.:Nagyszeben) nach Şeica Mare (dt.:Großschelken,ung.:Nagyselyk). Es folgte ein 17 km langer Fußmarsch über die Dörfer Boarta, Buia (dt.:Bell, ung.: Bolya) nach Şalcau (dt.:Schalkenberg, ung.:Salko). Dann über Wiesen und durch verschneite Wälder nach Vurpăr (dt.:Burgberg, ung.:Vurpod ).<span id="more-188"></span> An der Tramperstelle in Vurpar verbrachten wir etwa 45 Minuten, ehe uns jemand zurück nach Sibiu nahm. Am Ende schätzen wir die zurückgelegte Wegstrecke auf 23-25km.</p>
<p>Auf der Straße zwischen Boarta und Buia kam uns ein Auto entgegen. Der Fahrer des Krankenwagens bremste, kurbelte das Fenster runter und wollte wissen ob wir Deutsch sprechen. Trotz Bejahung sprach er auf Rumänisch weiter. Weiter vorn, sitzen am Straßenrand 2 große Hunde. Mit etwas großem, wie Äste sollten wir uns bewaffnen<br />
Äste nahmen wir zwar an uns, später erwiesen sich diese doch als unnötig. Es waren zu einer Schafherde gehörende Hunde. Um den Hals an einem Seil hang bei den beiden ein etwa 20-30cm langer Stab. Der soll das schnelle weglaufen und verfolgen von anderen Tieren verhindern, in dem der Stab beim laufen stört und im Gestrüpp hängen bleibt. Der erste Hunde bellte zwar von weitem, als sei es sein Job, versteckte sich dann aber hinter einem Baum und kam hervor als wir vorüber waren. Der zweite Hunde, sein Kollege ebenfalls ein Wollknäuel in Schäferhundegröße, aber in grau gestrickt lag etwas weiter weg neben einem Baum. Er schaute kurz auf, blieb aber weiterhin stumm dort liegen.</p>
<p>Zum Dorf Şalcau laufend, erblickt man zuerst den Friedhof auf der linken Seite, auf einem kleinen Platou etwas oberhalb.<br />
Im Dorf laufen wie auf Befehl mit einem mal Leute durch die Straßen und schauen nach uns. Besuch gibt es nur selten.<br />
Wir befragen zwei Personen nach der Einwohnerzahl. Wir bekommen auch zwei Antworten: 30 und 180. Wir schlussfolgern daraus das heute 30 Personen noch hier leben. Früher es aber 180 Einwohner gab. Von den 30 Personen sind acht davon Grundschulkinder. Viele der Einwohner seinen in die umliegenden Städte gezogen. Im Sommer kommen sie manchmal aufs Dorf. Darum sind auch bei vielen Häuser die Rollläden herunter gelassen. Ich nenne diese weg-gezogenen Personen Scherzhafterweise &#8220;Sommer-Rumänen&#8221;.<br />
Haustiere wie Hunde, Hühner oder Schafe geben Lebenszeichen von sich, verborgen hinter Zäunen, man kann auch sie,  scheinbar an den Fingern abzählen.</p>
<p>Die nächsten 1,5 Stunden, welche uns wie 3 Stunden vorkommen, geht es durch verschneite Wälder und Wiesen, hoch und wieder Bergab. 1,5 Stunden in denen wir <a class="thickbox" href="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2008/2008_01_31_Vurpar/2008_01_30_Vurpar_Wanderung_38.jpg"><img src="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2008/2008_01_31_Vurpar/thumbs/thumbs_2008_01_30_Vurpar_Wanderung_38.jpg" alt="Thumbs 2008 01 30 Vurpar Wanderung 38 in " align="right" /></a>keine Menschenseele antreffen, dafür lauter Spuren. Pferdewagen, Spuren von Schafherden, deren Schäfer und Hunde. Von Zeit zu Zeit tauchen alte und noch im Benutzung zu scheinende Stânas auf. Zu einer Stâna gehört ein Abstell- bzw. Unterstellplatz für Schafe &#8211; also ein Gatter oder kleiner Stall. Ein kleiner Schuppen für Gerätschaften wie Milchkannen und eine Schlafstelle für den Schäfer. Oft sieht man aber auch nur sonderbarer Holzkästen auf den Wiesen stehen. Diese Feldbetten sind etwa Schulterhoch, und die Beschreibung: Bett mit Wände und einem Dach ist sehr treffend. Sehr oft liegen dort Schaffelle und Decken drin.</p>
<p>Im Dorf Şalcau, hatte uns eine ältere Dame eine Wegbeschreibung mit auf dem Weg gegeben. Nur sehr grob konnten wir uns danach richten. Schon am Dorfausgang  mühte uns der zerfurchte Hang eine Entscheidung nach der anderen ab, wo es weiter gehen sollte. Immer in Richtung der Sonne bzw. nach dem Kompass in die Richtung welche wir als Süden bezeichnen. Nach 30min bergauf laufens fanden wir uns auf dem scheinbar höchsten &#8220;Hügel&#8221; der Umgebung wieder. So etwa 650h Hoch. Bis auf frische Spuren im Schnee und einer im Moment verlassenen Stâna gab es weiter und breit kein Lebenszeichen. Kein Kirchturm, keine Stromleitungen zeigten sich uns. Dafür hatten wir einen großartigen Ausblick auf die Fagaraser Karpaten mit ihren 2500m hohen und Schnee bedeckten Gipfeln. Etwas weiter im Westen das Alttal und noch weiter westlich, glitzern uns vereiste Schneefelder im Cindrelgebirge entgegen.</p>
<p>In Buia ist der ungarischer Mathematiker Farkas Wolfgang Bolyai geboren (* 9. Februar 1775 in Buia; † 20. November 1856).<br />
Und von seinem Sohn János Bolyai (* 15. Dezember 1802 in Klausenburg; † 17. Januar 1860 in Neumarkt am Mieresch) steht eine Statue in Buia.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/János_Bolyai" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/János_Bolyai</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farkas_Wolfgang_Bolyai" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Farkas_Wolfgang_Bolyai</a></p>
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		<title>November: die Scorpions und der liebe Schnee</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 12:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Gärtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nächster Halt Sibiu]]></category>
		<category><![CDATA[Cindrel]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit etwa einer Woche kommt wahrscheinlich auf jedem Radiosender im Sibiuer/Hermannstädter Sendegebiet und sehr wahrscheinlich im restlichen Rumänien ebenfalls, das Gleiche: die Ankündigung der Rockband Scorpions. Am Samstag dem 10. November gibt die Band auf dem Piata Mare/Großen Ring ein Konzert und der Eintritt ist gratis. Damit es auch ja niemand verpassen kann, sind verteilt [...]]]></description>
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<p>Seit etwa einer Woche kommt wahrscheinlich auf jedem Radiosender im Sibiuer/Hermannstädter Sendegebiet und sehr wahrscheinlich im restlichen Rumänien ebenfalls, das Gleiche: die Ankündigung der Rockband Scorpions. <span id="more-169"></span><a href="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2007/2007_11_06_Sibiu/PICT4752.JPG" class="thickbox" rel="" title=""><img src='http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2007/2007_11_06_Sibiu/thumbs/thumbs_PICT4752.JPG' alt=" in " align="right" /></a>Am Samstag dem 10. November gibt die Band auf dem Piata Mare/Großen Ring ein Konzert und der Eintritt ist gratis. Damit es auch ja niemand verpassen kann, sind verteilt in der Stadt Plakate angebracht. So gibt es natürlich auch viele und große Präsentationsflächen für die Firmen, welche dies Großevent unterstützen. Der Aufbau der Bühne begann schon am Montag.</p>
<p>Jetzt im November finden in Rumänien Wahlen statt. Wofür und warum kann ich im Moment noch nicht sagen. Für diesen Zwecke wurden in den letzten 2 Wochen spezielle Werbetafeln aufgestellt. Metalltafeln, an denen die verschiedenen Parteien bzw. Bewerber ihre Plakate aufkleben können. Ein durchaus beliebtes Titelthema scheint &#8220;Europa&#8221; zu sein. Man möchte alles für Europa tun und nicht wieder hinausfliegen. Dies ist zumindest meine Deutung. Eine Deutung, die eigentlich überflüssig ist. Bis jetzt ist noch niemand aus Europa bzw. der EU rausgeworfen worden. </p>
<p>&#8220;Der Winter komme bald und werde sehr streng&#8221; ist dieses Jahr oft auf den Straßen zu hören. Dagegen sprechen die Meteorologen von einem milden Winter. Heute am Morgen lag hier in Sibiu schon Schnee. Aber nach etwas Sonne waren diese 2cm schnell wieder weg. Im nahen Cindrelgebirge bleib der Schnee jedoch liegen. Die Steinhänge in den Karpaten sind schon seit Wochen mit Schnee und Eis bedeckt. </p>
<p>Ergänzung: Bei den Wahlen geht es um die Sitze, die Rumänien im Europäischen Parlament zustehen.<br />
<a href="http://www.hermannstaedter.ro/stire.php?id=248&#038;dom=&#038;ed=1328">http://www.hermannstaedter.ro/stire.php?id=248&#038;dom=&#038;ed=1328</a></p>
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		<title>Cabana Craciuneasa</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 08:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Gärtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Cabana]]></category>
		<category><![CDATA[Cindrel]]></category>

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		<description><![CDATA[Lage/Erreichbarkeit: Wanderwege, Wegbeschreibung Gura Raului Cheile Cibinului Kontakt/Adresse: Kontakt und Resevierung über Domunl Fesan Petru: 0744/140364 Küche]]></description>
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<p><span id="more-123"></span><strong>Lage/Erreichbarkeit:</strong><br />
Wanderwege, Wegbeschreibung</p>
<p>Gura Raului<br />
Cheile Cibinului</p>
<p><strong>Kontakt/Adresse:</strong><br />
Kontakt und Resevierung über Domunl Fesan Petru: 0744/140364</p>
<p><img SRC="/bilder/rumaenien/tags//cabana_craciuneasca/2007_01_27_Cabana_32.jpg" alt=" in " /></p>
<p><img SRC="/bilder/rumaenien/tags//cabana_craciuneasca/2007_01_28_Cabana_06.jpg" alt=" in " /></p>
<p><img SRC="/bilder/rumaenien/tags//cabana_craciuneasca/2007_01_28_Cabana_10.jpg" alt=" in " /></p>
<p><img SRC="/bilder/rumaenien/tags//cabana_craciuneasca/2007_01_28_Cabana_12.jpg" alt=" in " /><br />
Küche</p>
<p><img SRC="/bilder/rumaenien/tags//cabana_craciuneasca/2007_01_28_Cabana_03.jpg" alt=" in " /></p>
<p><img SRC="/bilder/rumaenien/tags//cabana_craciuneasca/2007_01_28_Cabana_05.jpg" alt=" in " /></p>
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		<title>Cabana Craciuneasa</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 23:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Gärtner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus Bukarest]]></category>
		<category><![CDATA[Bukarest]]></category>
		<category><![CDATA[Cindrel]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[La Mulţiani / schönes Neues!, ich glaube es war Anfang November als man hier in Bukarest begann die Weihnachtsbeleuchtung aufzuhängen. Wer jetzt meint für so eine GroßStadt braucht man natürlich etwas länger dem sei gesagt das fast sämtliche Weihnachtsbeleuchtung auf der Nord-Südpassage von vielleicht 6-7km Länge verhangen wurde. Und aber in so ner Häufung als [...]]]></description>
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<p>La Mulţiani / schönes Neues!,</p>
<p>ich glaube es war Anfang November als man hier in Bukarest begann die Weihnachtsbeleuchtung aufzuhängen. Wer jetzt meint für so eine GroßStadt braucht man natürlich etwas länger dem sei gesagt das fast sämtliche Weihnachtsbeleuchtung auf der Nord-Südpassage von vielleicht 6-7km Länge verhangen wurde. Und aber in so ner Häufung als wollte man die Nacht zum Tage erklären.<span id="more-121"></span> Wer jetzt ans Strom sparen denkt -Irrtum die Straßenlagen brannten trotzdem. Zudem scheint man hier jedes Jahr die Farbe zu ändern. So hatte man für den 1km im Stadtzentrum/dem Präsentierteller die Farbe Blau gewählt. Eigentlich recht passend zum bevorstehenden Ereignis -die Aufnahme Rumäniens(Bulgarien nicht vergessen) in die EU.<br />
Manche Häuser oder einzelne Fenster waren ebenfalls beleuchtet, und meist mit diesen blinkenden und damit nervigen Lichterketten.<br />
Kurz gesagt so ganz konnte ich mich an der Festbeleuchtung hier nicht erfreuen. Aber ich bin ja hier nur Gast/Tourist. Aber dafür war ich ja Weihnachten in Deutschland. Aber kurz vor meiner Abfahrt konnte ich hier in Bukarest doch noch etwas Weihnachtsbeleuchtung für mein Auge erhaschen: 7 Tage vor Weihnachten fing man auf den größeren Straßen welche einen Ring in Bukarest bilden an, Weihnachtsbeleuchtung in dezenten Tönen aufzustellen. Ein Rätsel warum man das nicht schon früher getan hat.<br />
Wann man die Weihnachtsbeleuchtung im Januar abschalten hat kann ich nicht sagen. Aber letzte Woche wurden die letzten Lichterketten von den Bäumen genommen. Eigentlich war es nur eine Umdekorierung: von der Weihnachtsbeleuchtung zur WindowsBeleuchtung. Damit der weltweite Verkaufsstart des neuen Vista-Microsoft-Betriebssystems auch hier wahrgenommen wird wurde ganz schnell Leuchtreklame über den Straßen auf gehangen. Auf einigen Bildschirmen konnte man Werbespots sehen.</p>
<p><a class="thickbox" title="Weihnachtsbeleuchtung 2006 in Bukarest" href="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2007/2007_02_02/2006_12_01_1_Dezember_099.jpg"><img src="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2007/2007_02_02/thumbs/thumbs_2006_12_01_1_Dezember_099.jpg" alt="Thumbs 2006 12 01 1 Dezember 099 in " align="left" /></a></p>
<p><a class="thickbox" title="Einführung von Windows Vista" href="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2007/2007_02_02/windows_vista_PICT0718.jpg"><img src="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2007/2007_02_02/thumbs/thumbs_windows_vista_PICT0718.jpg" alt="Thumbs Windows Vista PICT0718 in "  /></a></p>
<p>Wenn ich an Weihnachtsbäume denken muss, habe ich auch ein Bild aus einen Kinderbuch im Kopf. In diesem Buch war der Baum sehr lichte gezeichnet, also bestehend nur aus Strichen. Irgendwann in der Vorweihnachtszeit lief ich an einen älteren Mann vorbei, der genauso einen Baum in den Händen hielt und dazu werbend sprach: &#8220;billig und schön&#8221;. Um die Rente auf zu bessern, wird jedes noch so ärmliche Bäumchen abgeholzt.<br />
In Deutschland so wie ich es kenne ist für den Weihnachtsbaum spätestens nach dem 6.Januar Schluss. Im rumänischen ist der Rausschmiss der Bäume größten teils auch in der ersten Hälfte erledigt. Aber dieses Jahr(vielleicht auch jedes) Jahr war zum 22. ein besonderer Heiliger dran und es gab noch mal ein kleines Wett/Weg-werfen der Bäume.</p>
<p><a class="thickbox" href="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2007/2007_02_02/weihnachtsbaum.jpg"><img src="http://rumaenien.projekt-one.de/bilder/rumaenien/2007/2007_02_02/thumbs/thumbs_weihnachtsbaum.jpg" alt="Thumbs Weihnachtsbaum in " align="left" /></a></p>
<p>Letztes Wochenende war ich mal wieder an der frischen Luft in/bei der Kulturhauptstadt Europas -Sibiu. Zu 6. fuhren wir mit dem Bus in das 20km entfernte Gura Râului. Nach dem Ausstieg und dem anschließendem Frühstück wollte bei den meisten wegen der etwas unerwarteten Kälte noch net so die gute Laune aufkommen. Aber einmal in Bewegung gesetzt wars net mehr so schlimm. Aber kaum 50m des Weges geschritten hörten wir ein quieken und schreien. &#8220;Was könnte das wohl sein? Hört sich nach einem Schwein an bei dem eben zugestochen wurde. Möchte mal wissen wo das her kommt, äh -glaube aus diesem Hof. Hey Sarah wo willst du den hin? Ich schau mir das mal an!&#8221; Und schon ist die Tür zum Hof auf. Im hinteren Teil des Hofes liegt es größeres Schwein etwas seitlich auf dem Rücken welches aus dem Hals blutet. Dahinter knien 3 Männer welche das Vieh festhalten. Uns erblickend erhellen sich ihre Gesichter und sie zerren  das Schwein noch etwas besser ins Sichtfeld der Kameras und stechen zur Schau noch mal zu. Multu mesc, o ziua buna. Und weiter gehts.<br />
Von Gura Raului bis zur Cabana(Hütte) Craciuneasa in welcher Betten auf uns warten sind es ca. 17km. Auf dem Weg dort hin sehen wir anfangs keinen Schnee, nur von den Bergkuppen schimmert es weiß zu uns. Etwa zur Halbzeit tauchen erst Schneekrümmel in der Luft sowie am Boden auf. Schnell werden es zusammenhängende Schneelandschaften. Auf dem Weg werden wir von dahin rasenden sowie kriechenden Holztransportern überholt. Auch ein Pferdefuhrwerk beladen mit Holz kommt uns entgegen.<br />
Was uns auf dem Weg überrascht: es liegt fast keine Müll am Wegesrand. Genauso wie das Wasser sauber ist. Flüsse welche aus dem Gebirge kommen sind so gut wie immer sauber. Aber wir laufen an einem der Quellflüsse des Cibin entlang. Der Cibin fließt durch Sibiu/Hermannstadt und dort ist von sauberen Wasser nicht mehr viel zu sehen.<br />
Zur Schneedecke gesellte sich auch Eis auf dem Weg, und es laufen Wetten wer als ersten dar nieder liegen wird. Keiner hatte auf mich gesetzt.<br />
Etwa 30min vor dem Ziel machte uns ein Schild auf einen Riesenbaum drauf aufmerksam. Ob das mit den geschriebenen 500 Jahren stimmt kann ich nicht sagen, aber recht groß war der Baum schon. Der Durchmesser des Stammes betrug etwa 3-4m. Vielleicht auch mehr, habe aber leider keine Foto gemacht.<br />
Später in der Cabana wurden wir mit einem warmen Gläschen Ţuica empfangen.<br />
Während die einen unser Abendbrot bereitet, erkunden die anderen die nähere Umgebung oder mit einer Plastiktüte als Schlitten den Hang und auch das Bächlein am Ende des Hanges.<br />
Ein Blick auf die Landkarte gibt uns 3 Möglichkeiten zur Erreichung des morgigen Zieles Paltinis. Wir entschließen uns für den Quer-Feld ein Weg durch den Wald. Die Wirtsfrau sprach zwar davon das dieser Weg jetzt im Winter unpassierbar sein, aber wir fand beim erkunden auf den ersten 100m frische Markierungen.<br />
Am Abend spielt der Gehilfe des Wirtes Silvester noch mal nach. Mit den Knallern will der die Hirtenhunde von weiter oben vertreiben.<br />
Am Sonntag etwa gegen 9:30Uhr machen wir uns auf dem Weg. Verabschieden uns noch kurz von den Gastgebern und laufen auch schon Richtung Wald. Der Gehilfe sieht dies und eilt auch schon zu einem Arbeitgeber. Da wir noch kurz warten musste hatte es der schnell herbei eilende Hüttenwirt nicht weit. Dieser fuchtelte mit den Händen&amp;Armen in der Luft herum und erzählt was alles passieren könnte, das er nicht erfahren würde ob wir überhaupt ankommen würde und er sich dann Vorwürfen machen müsste. Oder das der Wald so strupig sein wird das wir unsere Kleidung zerreißen.<br />
Auf dessen drängen hin entschieden wir uns für Plan B: also den gestern gelaufenen Weg etwa zur Hälfte zurück und dann nach der Brücke abbiegen.<br />
Auf dem Weg bis zum Abzweig fiel uns eine Höhleneingang am Wegrand auf. Der war uns allen 6 am Vortag alle nicht aufgefallen. Zur unserer Enttäuschung endete dieser künstliche Tunnel nach 6-7m.<br />
Nach etwa 2km strammen Marsches dem Berg hinauf nahm auch unsere Wanderung ein Ende. In Paltiniş (auch als die hohe Rinne bezeichnet) trennte sich unsere Wege.</p>
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