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Grab des Ştefan cel Mare : Nächster Halt Sibiu, Wissen : Mon 18 May 2009 : , ,

Kloster Putna / Mănăstirea Putna

Fast in Sichtweite  der ukrainische Grenze fahren wir von (Marginea), Gălăneşti über Vicovu de Jos nach Putna. Obwohl das Kloster in einem Tal verborgen liegt, sind es von hier weniger als 10km zur ukrainischen Grenze.
Noch bevor  Kloster in Sichtweite kommt, kann man auf einer Wiese links(westlich) des Kloster den Schriftzug “Stefan” entdecken. Sträucher, Pflanzen wurden auf dieser Wiese so angeplanzt das diese den Namen Stefan  zeigen.
Stefan der Große (Ştefan cel Mare) war es, der das Kloster im Jahre 1466 gründete. Einer Sage nach schoss Ştefan cel Mare von einem nahem Berg einen Pfeil in das Tal. Dort wo der Pfeil auf die Erde traff lies Stefan einen Altar und später das Kloster errichten 1466 -1469. Im Jahr 1470 erfolgte  die Einweihung des Klosters. Das Putna Kloster war erste Gründung einer religiösen Stätte durch Ştefan cel Mare.
Die Klosterkirche sowie Teile der Mauer bzw. Tore wurde wegen Zerstörung und Baufälligkeit neu aufgebaut.

Daher fehlen die typischen Fresken, die beim Wiederaufbau der Klosterkirche 1653 – 1662 nicht erneuert wurden.
Lange Zeit war das Kloster ein kulturelles und geistiges Zentrum der orthodoxen Kirche. Verschiedenste Schriften wie religiöse Texte oder Chroniken wurde von hier aus kopiert und weiter verbreitet. Ebenso wurde die Ausbildung der Geistlichen und Chronisten gefördert.

Stefan der Große starb am 2. Juli 1504 in Suceava und wurde kurze Zeit später auf dem Friedhof des Klosters Putna beerdigt. Zusätzlich wurden auf dem Friedhof seine zweite Ehefrau Maria von Mangop und seine dritte Frau Maria Voichita zu Grabe getragen. An anderen Stellen des Friedhofes befinden sich Gräber einige der Nachfahren von Stefan, von moldauischen Geistlichen, von Förderer des Klosters und das Grab des Heiligen Hierarchen Ilie Iorest.

Aufgrund der Bedeutung des Klosters als früheres religiöses Zentrum, das sich hier befindende Grab Stefans und der Sammlung wertvoller historischer Gegenstände wird das Kloster jährlich von tausenden Touristen und Pilgern besucht.
So wurde vor dem Kloster in großer Parkplatz für Autos und Busse angelegt. Es gibt öffentliche Toiletten.
Innerhalb der Mauern des Klosters gibt es neben dem Muesum auch eine kleine Ecke mit alten Grundmauern und Ausgrabungsgegenständen.

Quellen, Links:



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