Auf der Europastraße zwischen Deva und Sebeş/Alba Iulia begint das Reicht der Daken. Schon von weitem Sichtbar befindet sich kurz nach Simeria auf einem Hügel an der Straße eine große Sichel als Monument, die wohl ein typisches Werkzeug der Daker darstellt.
Etwa 15-20km südlich von Oraştie sind dann auch die erste Zeugnis dieser nieder gegangenen Zivilistaion zu finden. 40km südlich von Oraştie in den Bergen (Munţii Şurean) befinden sich die Überreste der Festung Sarmizegetusa Regia. Wie der Name es ausdrückt, wird angenommen das diese die Festung des Königs/Herschers war. Im weiteren Umkreis von ca. 20km befinden sich weitere Festungen dieser Art, die wie ein Verteitigungsring wirken. Insgesamt sind 6 Festungen bei der UNESCO als Weltkulturerbe verzeichnet.
Ich hatte bisher nur Zeit zur Besichtigung einer dieser ehemaligen Burgen und zwar der Dakerfestung Blidari bei Costeşti-Deal. Auch in Costeşti aber auf einer anderen Bergspitze befindet eine weitere Dakerfastung und zwar Cetate Costeşti. Als ich in Costeşti ankam mußte ich mich wegen der fortgeschrittenen Zeit für eine der beide entscheiden, und tat dies zu Gunsten der Festung Blidari.
Der Wegweise gab die Zeit zur Ruine auf 703m Höhe mit 50min an, jedoch war ich im Eilschritt nach etwa 35min schon oben. Der Weg war teilweise sehr steil und nach einem Regenguß sind dafür unbedingt Wanderschuhe notwendig.
Auf etwa 2/3 der Strecke kann, wer die Umgebung stets gut beobachtet schon Bauwerk entdecken. Etwa 30m vom Weg entfernt befinden sich ein eingefallenes Gebäude, welches durch den umstehende Pflanzenbewuchs nur schwer und von weiter oben nur zu entdecken ist. Ich würde dieses Gebäude als ein Wachposten deuten, mit den geschätzten Maße von 6 x 6m. Die schweren Granitsteine sind nach innen und außen herabgefallen so das die Mauern heute nur noch 1,5-2m hoch sind.
Der Weg nach oben führt immer wieder über kleine Terrasen dich mich vermuten lassen, das diese vor langer Zeit künstlich angelegt wurden. So kann ich mir gut vorstellen das es solche kleine und großen Terrasen verstreut über den ganzen Berg gab wo sich Hütten oder Häuser aus Holz oder sogar Stein befanden. So führt der Weg die letzten 100m Weg vor der Festung über eine Terrase und zwei größeren Ebenen.
Die Festung Blidari wurde auf einer leicht vorstehendem Bergkuppe errichtet. Die Mauern sind heute nur noch etwa 1-1.5m hoch, jedoch sind die Grundrisse der einzelnen Gebäudeteile sehr gut zu erkennen. Die Steine sind sehr gleichmäßig bearbeitet und geschätze 40-50cm Breite, Tief sowieo Hoch.
Ich frage mich ob die höheren Mauerteile später für andere Festungen oder Gebäude im Dorf abgetragen wurden oder ob nur das Grundfundament aus Stein bstand und der Rest aus Holz?
Links:
Rumänischen Fremdenverkehrsamts
Parcul Natural Gradistea Muncelului – Cioclovina
Rumaenienburgen.com

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