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Museum : Nächster Halt Sibiu : Mon 28 Jul 2008 : ,

Bilder vom Besuch im ASTRA Nationalmuseum in Sibiu

Für Besucher von Sibiu ist das Astra-Museum immer eine Empfehlung und Besuch wert. Verteilt über die Sommermonate hinweg finden verschiedene Verstalltungen wie Handwerkermärkte, Folklore Festivals statt. Und zu bestimmten Anlässen gibt es Schauvorführungen der alten Handwerkskünste. Aus den verschiedensten Regionen in Rumänein wurden die unterschiedlichsten Wohn- und Arbeitshäuser vergangener Jahrhunderte Stück für Stück abgetragen und auf dem Gelände des Museums 1:1 wieder aufgebaut. Ganze Höfe, inklusive der verschiedensten Gegenstände wurden versetzt. Wind- und Wasser, oder auch von Tieren angetriebene Mühlen fanden ihren Weg nach Hermannstadt. Im Museum sind die verschiedensten Exponate einmal nach Herkunftsort aber auch nach Themen sortiert. Das Gelände, mit dem See, verschiedener Bäche oder Hanggebiet bietet eine gute Möglichkeit die Exponate in ihrer Umgebunge dar zustellen. Die integration verschiedener durch Wasserkraft angetriebener Mühlen in das Flussbett eines Baches fördert auf diese Weise die Darstellungskraft eines Objektes Vor sämtlichen Objekten befinden sich Informationstafel. In verschiedenen Sprachen gibt es eine kurze Information zur Herkunft, Alter und vormalige Nutzungsart des Auststellungsstückes / hofes. Der heutigen Zeit möglicherweise angemessen, kann sich jeder Informationen zu den Objekten durch einen AudioGuide anhören. Der AudioGuide ist ein kleines Gerät mit einem Ziffernblock und Kopfhörer. Ich persöhnlich könnte mich damit nicht anfreunden. Wer jetzt in den Sommermonaten durch das Museum läuft, etwas neugieriger ist und die Objekte näher betrachtet wird vieler orts Personen in oder bei den Objekten vorfinden. Diese vor allem ältere Leute arbeiten an den Wochenenden als Führer für einzelnen Ausstellungsstücke im Museum um den neugierigen Besuchern etwas über das jeweilige Haus oder zB. einer Mühle zu erzählen. Wer für den Museumsbesuch nur wenige Zeit hat, sollte bei diesen Menschen schnell vorbei gehen. Wer einmal von ihnen angesprochen wurde und den Erklärungen zuhört, wird sehen wie schnell eine halbe Stunde vergangen ist. Dafür kann man Räume betretten welche sonst verboten sind, kann sein können auf Musikinstrumente üben oder bekommt noch ein Abschiedsfoto mit der ganzen Familien vor dem jeweiligen Haus. Oft kommen die “PersonalGuides” selbst vom Lande, kennen vieles noch aus ihrer Kindheit oder kommen selbst aus der Herkunftsgegend des Objektes und können so noch aus erster Hand über Funktion und Handhabung berichten. Natürlich dürfen verschieden Anekdoten nicht fehlen, wie folgende: Wegen Nahrungs- und Arbeitsmangel zog es wohl nach dem zweiten Weltkrieg viele Menschen aus Bukarest nach Siebenbürgen. Nicht wenige der Zugezogenen aus Bukarest konnten sich nur schwer daran gewöhen das auch schwarze Schafe oder Ziegen ebenfalls weiße Milch gaben. Und schwarze Hühner keine schwarzen Eier sondern weiße Eier legen. An den Wochenenden arbeiten etwa 50 Personen im Museum als solche Museumsführer / erklärer. Einige haben sich im Schatten neben dern Häusern förmlich versteckt, und andere sitzen auf den Bänken vor den alten Bauern- und Handwerkshäusern. Unser erster Führer, während unseres Besuches mitte Juli meinte das “Wer alles richtig anschauen wöllte, dazu sämtlichen Erklärungen hören möchte, sicherliche zwei Tage bräuchte um das ganze Museum zu sehen.”



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