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Freiwilligentreff in Apold

Einige der Volontäre arbeiten mit AIDS infizierten Kindern bzw. mit Speziel Needs Kids, andere besuchen Kindern in Krankenhäusern. Manche kümmern sich den Tag über um Heimkinder, andere gehen Schulkindern bei den Hausaufgaben zur Hand. Ein Projekt kümmert sich um die Reintegration obdachloser Männer, andere Projekte versuchen den Lebensabend der Rentner durch Besuche, Hilfe im Haushalt oder Unterstützung durch Lebensmittelspenden etwas zu erheitern. Jeder dieser Freiwilligen wird sich im Laufe seines Aufenthaltes dazu äußern müssen warum er nach Rumänien gekommen ist. Und dazu noch im Sozialen Bereich seinen Dienst tut und finanziell selten auf großen Fuß leben wird. Diese Konstellation ist für viele Rumänien ein nur schwer zu verstehendes Mysterium. Schließlich kommen die Freiwilligen ja aus einem Land wo der Honig ja nur so fließen soll und davon träumen viele Rumänien.

Der Erfahrungsaustausch über die bisherigen Erlebnisse, Erwartungen und der Vorurteile welche man aus der Heimat mit auf dem Weg bekommen hatte stand am Samstag auf dem Programmzettel. Thumbs 2006 09 29 Apold 07 in Freiwilligentreff in ApoldIn Gruppen eingeteilt wurde über die Themen Mann und Frau, Rumänien im Ausland, Arbeiten, Rumänen und Geld und Familie sich ausgetauscht und diskutiert. Dazu führte jede Gruppe ein zum Teil sehr amüsantes Theaterstück auf. Zusätzlich zu dem Austausch zwischen den Teilnehmern hatte das Organisations-Team auch einen Referenten eingeladen. Diese sprach über eines der großen Probleme vieler Rumänien, über die Roma/Zigeuner. Selbst ein Roma berichtete er über die Diskriminierung dem sein Volk hier in Rumänien ausgesetzt ist. zB. das die Ţigani während des 2.Weltkrieges hier ein ähnliches Schicksal erlitten wie die Juden im Deutschen Reich.

4 Tage die viele wie Balsam für die Seele vorkommen wenn sie die nächsten Monaten zwischen grauen Häuserblöcken um geben von Rumänien leben werden. 4 Tage die viele neue Freundschaften mitgebracht haben und für einige die Gewissheit nicht der/die einzige in diesem verrückten Land zu sein.



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8 Responses to “Freiwilligentreff in Apold”




  1. Lisa Says:

    hey markus :-)
    schoener artikel!
    ich werd demnaechst auch in meinem blog drueber berichten, sobald mein internet wieder richtig funktioniert.
    lg
    lisa

  2. Webnews.de Says:

    Freiwilligentreff in Apold…

    Man könnte dieses Treffen schon fast als Tradition bezeichnen. Seit 4 Jahren treffen sich immer End…

  3. den hast du sicher schon wieder vergessen... Says:

    Ein toller Artikel! Sehr amüsant die Sache mit den lebensmüden Maxitaximitfahrern…
    Dir noch alles gute und viel Spaß in Rumänien!
    Gibt es eigentl. vom Freiwilligentreffen ne Website??
    Schöne Grüße! J**** :-)

  4. Markus Gärtner Says:

    Hallo,

    >Gibt es eigentl. vom Freiwilligentreffen ne Website??

    so etwas gibt es nicht. Noch nicht, in dem Sinne das ich Interesse hätte so etwas auf zu bauen. Aber mir die springende Idee dazu fehlt.

  5. Markus Gärtner Says:

    Lisa hat auch was geschrieben:

    http://lisainbukarest.blogspot.com/2007/10/auf-nach-apold.html

  6. .andi Says:

    Hey, am Wochenende, d.H. am Samstag wollen wir von Cluj aus Bukarest besuchen. Gibt es ein paar Sachen, die man sich anschauen sollte, außer Ceausescus Palast.

    Pa, andi

  7. Christian Pelz Says:

    Saltu Markus,
    Ein wirklich toller Artikel. Ich kratze meine Nase für diese wunderbare Leistung.
    Ich hoffe, Dir geht es gut in Sibiu.
    Alles Gute.
    Dein Christian

  8. Pablo Says:

    Hallo,
    netter Bericht. Hab allerdings eine klitzekleine Sache (nur der Vollständigkeit halber) anzumerken. Das Freiwilligentreffen gibt es nicht erst seit 4 Jahren. Seit mindestens 1999 gibt es das schon in Hosman und davor fand es ein paar Jahre in Cisnadioara statt.
    Viele Grüße
    Pablo

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