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Kinderferienlager : Neues aus Bukarest : Mon 30 Jul 2007 : , , ,

Mit 25 Kinder nach Viscri

Wie in den vorher gegangenen Jahren fuhren aus diesen Juli wieder 9 junge Leute nach Rumänien. Manch einer von ihnen hatte sich für diese Zeit extra Urlaub genommen auch wenn es nur zu wenigen Zeitpunkten wie Urlaub aussehen solltet. Die 9 Dresdner waren nach Rumänien gekommen um 25 rumänischen Kindern in einem Ferienlager etwas Abwechslung vom Alltag zu bringen.
Die 25 Kinder ausgesucht vom rumänischen Partnerverein ARAPAMESU gehörten nicht vollständig zu den Ärmsten. Leben aber alle in Familien mit einem sozialbedenklichen Hintergrund. Alkohol, Schläge, Vernachlässigung, etc.
Wer schon einmal mit solchen Kindern gearbeitet hat kann aus eigener Erfahrung berichten das solche Kinder nicht immer einfach sind. Reicht man ihnen den Finger greifen sie nach dem Arm. Keine Angst so schlimm war es nicht, ich wollte nur das sagen das es oft mehr Stress als Urlaub war. Aber mal ehrlich: ich kann da dieses mal garnicht so viel darüber berichten. Schließlich war ich nur an 2 Tagen dabei und hatte wohl eher die Rolle eines Gastes inne.
Manch einer wird sich jetzt fragen wie das mit der Sprache geregelt wurde. Ob die weit Gereisten aus Deutschland alle Rumänisch sprechen oder die Kinder alle Deutsch? Zum ModeratorenTeam gehörten zusätzlich noch 7 Schüler/innen aus Medias/Rumänien welche das mit dem übersetzen übernahmen. Die deutsche Sprache hatten sie im Kindergarten bzw in der Schule erlernt.
Wie schon erwähnt war ich nur an 2 Tage im Örtchen Dacia (dt.:Stein, ung.:Isztina) wo das Ferienlager statt fand dabei. Für die Kinder began der Tag entweder mit dem Morgensport oder mit decken des Tisches. In Gruppen eingeteilt war so jedes Kind bei jeder der 3 Mahlzeiten mal dran mit decken&abräumen. Thumbs PICT2937 in Mit 25 Kinder nach ViscriBis zum Mittag war die Zeit mit Spielen gefüllt. Bzw die Moderatoren damit beschäftigt das Nachmittagsprogramm vorzubereiten.
So wurden die Kinder Samstag Nachmittag auf Stationen durch den Pfarrgarten geschickt. Es galt in der Gruppe verschiedene sportliche Hindernisse zu überwinden. Mal mit einem Seil schwingen. Oder 2 Kinder durften zusammen nur 2 Beine zur Fortbewegung benutzen. Geführt mit verbundenen Augen und barfuß über eine Hindernissstrecke mussten die Kinder erraten über was sie gerade liefen.

Für Sonntag war eine große Wanderung geplant. Eigentlich sollte es zu Fuß nach Rupea/Reps in den evangelischen Gottesdienst gehen. Den Rückweg sollten die Kinder auf einen Pferdewagen genießen dürfen. Der Gottesdienst fand jedoch in einem Dorf etwas weiter weg statt, so das das Ziel geändert werden musste. In der selben Entfernung wie Rupea liegt das sächsische Dorf Viscri (dt.:Deutsch-Weißkirch, ung.:Szaszfeheregyhaza). In Viscri steht eine der berühmtesten Kirchenburgen von Siebenbürgen. Berühmt ist sie, weil hier Prinz Charles und der Eminescu Trust viel zur Erhaltung der Kirche und des Dorfes beitragen. Davon angezogen und ausgestattet mit Wasser und Lunchpakete ging die Wanderung kurz nach dem Frühstück los. Morgensport gab es an diesem Tag natürlich nicht. Icon Wink in Mit 25 Kinder nach Viscri
Bei Sonnenschein war die Kinder+Moderatorenschaar bald über weite Teile der Straße verteilt. Aber nach etwa 2 Stunden waren auch die Letzten in Viscri. Empfangen wurde sie mit einer Flasche frischem Brunnenwasser. Die Kirchenburg liegt an einem Hang und ist deshalb schon von weiten zu sehen. Den Hügel erklommen machten wir im Kirchgarten rast und verteilten die Lunchpakete an die Kinder.
Nach kurzer Erklärung konnten wir mit den Kindern die Kirchenburg und das Museum sogar kostenlos besichtigen. Nicht jeder von ihnen fand alles interessant. Aber die alten sächsischen Trachten hatten es den Mädels angetan bzw. das alte Geld den Jungen. Icon Wink in Mit 25 Kinder nach Viscri

Von den Pferdewagen welche die Kinder zurück nach Dacia fahren sollten hatten wir ihnen nichts erzählt. Es sollte eine Überraschung werden, statt dessen hörten sie dauernd das sie wieder zurück nach Dacia laufen müssten. Davon ausgehend war natürlich die Stimmung nicht die beste als wir die Kinder für den Heimweg zusammen trommelten.
Als wir ihnen erklärten das sie auf die 2 wartenden Pferdewagen aufspringen dürfen und damit nach Dacia fahren würden veränderten sich die Gesichter sehr schnell. So schnell konnte man kaum schauen waren die Kinder auf beiden Wagen verteilt und alle sprachen durcheinander.

So weiter kann ich nicht erzählen den hier musste ich den Heimweg antreten. Aber es gibt sicher bald mehr bei www.ro-dd.net zu lesen.



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One Response to “Mit 25 Kinder nach Viscri”




  1. Webnews.de Says:

    Mit 25 Kinder nach Viscri…

    Wie in den vorher gegangenen Jahren fuhren aus diesen Juli wieder 9 junge Leute nach Rumänien. Manc…

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