Lage/Beschreibung
- von Sibiu, Mediaş oder Blaj aus nach Copşa Mica, dann noch etwa 5-6km in süd-östlicher Richtung in Richtung Valea Viilor bzw Motiş
- um 1224 soll es wohl schon erste Ansiedlungen gegeben haben, die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1263
- erst urkundliche Erwähnung 1305 unter dem ungarische Namen “Baromlak (Haus für die Kühe)”
- erst später ab 1357 erhielt es den deutschen Beinamen Wurmloch(“Sarpe padure” / Wald mit Schlangen), wenn auch noch nicht in der heutigen Form (Wrmlack, Wrmloch, Wurremloch, Wurmloc)
- im Laufen der Zeit gab es keine Beständig gleiche Benennung, die ungarische und deutsche Bezeichnung wechselten sich ab.
- 1964 wurde das Dorf von “Vurmloc” nach “Valea Viilor” umbenannt.
- Der Ort steht in der Liste des Weltkulturerbes, Nr: 596 bis
- 1414 wurde die gotische Kirche erstmals schriftlich erwähnt, sie wurde im 14.Jahrhundert erbaut, auf dem Standort einer früheren römischen Kirche
- um sich vor Feinden zu schützen wurde die Kirche im laufe der Zeit ständig “Verstärkt”, so das man vom kompliziertesten Befestigungswerk in ganz Siebenbürgen spricht.
- in der Kirche gibt es einen Brunnen, zur Versorgung in der Zeit einer Belagerung
- am Haupttor(N ?) wurde eine Falltor eingebaut.
- in einem Wirtschaftgebäude der Kirche wurde ein kleines Heimatmuseum eingerichtet
- ehemals zum Schelker Stuhl gehörend
- die Kirchenburg ist 1999 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen worden
Übernachtungen und Besichtigung
- Übernachtung im Pfarrhaus ist möglich, 4 Zimmer mit insgesamt 17 Betten, WC, Dusche, Gemeinschaftsraum
- Besichtigung sind zu fast jedern Zeit möglich
- Ansprechpartner: Ioan Savonia, Telefon: (00 40) 269-84 07 99, Hausnr: 210
- bzw. bei Friedrich Schneider, Telefon(00 40) 269-86 72 66, HausNr: 211, es ist aber auch am Pfarrhaus vermerkt

Lageplan
Quellen und Links:
March 10th, 2007 at 15:41
[...] Infos zum Ort hier: rumaenien.projekt-one.de/2007/01/09/valea-viilor [...]