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Klöster : Praktikumsbericht : Mon 20 Dec 2004 : , , ,

Schnee …

(Bericht Dezember 2004 für
Copiii Europeiii
, Markus Gärtner, Diakonie/Sozialstation
Bukarest)

den gibt es dieses Jahr wohl nicht. Da war die Wahl zum Präsidenten wohl zu teuer als das man sich dieses Jahr noch Schnee leisten kann. Da bin ich die letzten 2 Wochen schon durch alle mir bekannten Geschäfte nach Winterschuhe gerannt und dann gibt es keinen Schnee. Aber anhand dessen was mir dauernd über den Straßenverkehr bei Schnee in Bukarest erzählt wird, ist dies wohl auch besser so. Wie schon erwähnt fand in den letzten 2 Wochen die Wahl zum Präsidenten statt. Beim ersten Durchgang gab es ein Kopf an Kopf rennen zwischen den beiden Favoriten. Darum wurde am 12.Dezember die Stichwahl abgehalten. Während meiner vielzähligen Rumänienaufenthalte habe ich das Rumänische Volk noch nie so aufgewühlt gesehen. An jeder Ecke wurde sich für diesen oder jenen Kanidaten ausgesprochen oder mit Spott über den anderen her gezogen. Selbst hier auf Arbeit machte dieses Thema nicht halt. So etwas ähnliches wird es wohl nur bei der nächsten Fußballweltmeisterschaft 2006 geben. Und ob Rumanien dabei ist wird sich erst in den nachsten 15 Monaten zeigen.
 in Schnee ...

Mit dem Kofferraum voller Kleiderspenden ging es am 1. Dezember nach Suceava (dt.: Suczawa, ung.: Szucsáva). Entgegen allen Erwartungen waren die Straßen zum rumänischem Nationalfeiertag weder wegen Aufmärschen gesperrt noch festlich geschmuckt. Genaus wie es fast keinen Schnee mehr gab. Den davor hatte uns jeder gewarnt und den Kopf geschüttelt. Am nachsten Tag wurde zur Klostertour aufgebrochen. Wem als Touri in Siebenburgen die Besichtigung der Kirchenburgen nahe gelegt wird, der sollte in der Region Moldau/Bucovina die Kloster besichtigen. Wer jetzt im Atlas suchen muss, sollte seine Blicke in der nord-östliche Ecke Rumäniens richten. Und von Suceava sind es ungefahr 40 km bis zur ukrainischen Grenze. Zeit gab es nur fur 3 Kloster: Sucevita, Moldovita und Dragomirna. 2 oder 3 Kloster aus dieser Gegend deren Namen ich mir nicht sicher bin (Moldovita konnte aber dabei gewesen sein) wurden angeblich 1975 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Das ist ja heute nichts mehr Außergewöhnliches, aber wenn man bedenkt das es in der Dunklen Zeit war. Ich habe keine Ahnung wie das damalige Herrscherteam auf Einflüsse aus dem Ausland reagiert hat, darum nehme ich an das die nur möglich war weil es Deviesen gab. Vielleicht lag es aber auch daran das es orthodoxe Klöster sind. Aber wie es damit in der Zeit vor der Revolution aussah kann ich ebenfalls keine Antwort geben.
 in Schnee ...
Mănăstirea Moldovita. Wer eine Leseschwache hat kann sich auch die Bibel anhand von Bilder auf den Außenwänden verinnerlichen. Innen gibts dann für jeden Tag das Bild eines Heiligen.

 in Schnee ...
Mănăstirea Dragomirna.

 in Schnee ...
Mănăstirea Dragomirna.

 in Schnee ...
Mănăstirea Moldovita

Beinahe hätte ich den Bericht sogar vergessen. Deshalb ist dieses mal nichts touristisch sehenswertes über Bukarest zulesen. Aber fur die nächste Ausgabe gibt es da schon gewisse Ideen.

So das waren mal wieder einige Lebenszeichen aus dem unweihnachtlichen Bukarest. Hier noch einige Schnapschusse.

 in Schnee ...
Ausgabestelle der Radkrallen an Falschparker.

 in Schnee ...

 in Schnee ...
Wohl zur Abschreckung gegen die Raserei.

 in Schnee ...
Auch Hunde wuhlen im Mull.

 in Schnee ...
Die maximale Zuladung und Breite wurde noch lange nicht erreicht!

 in Schnee ...
“ECHT ERZGEBIRGE”. Rumanien ist ein dringend zu erschliesender Markt.
Bis jetzt das einizige, das mich wirklich in Rumänien an Weihnachten erinnert.

 in Schnee ...
Hauptsache bunt und auffallig!

Suceava bei: Multimap, GoogleEarth,
Kloster Gura Humorului bei: Multimap, GoogleEarth,

Mănăstirea = Kloster



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