Neues aus Bukarest : Mon 4 Oct 2004

3 Geldautomaten

Hallo,
dies wollte ich eigentlich schon letztes WE tuen, aber wenn ich hier im InternetCafe sitze vergeht mir irgend wie die Lust am schreiben. Nicht weil die Kosten so hoch sind (10000 Lei die halbe Stunde =0,25Euro) Sondern weils net mein Rechner ist. Aber ich denke das koennte sich in den nächsten 2 Wochen ändern.
Wenn dann die notwendigen Kabel aus Dresden hier eingetroffen sind hängt vielleicht auch meine Laptop am Netz.
Wie schon geschrieben bin ich letzten Donnerstag hier in Bucuresti angekommen. Hab nen Zwischenstop in Sibiu gemacht. Wollte jemanden besuchen und alles Gute zum Geburstag wuenschen. Diese Person war leider nicht in der Stadt und hatte auch nicht am besagten Tag Geburstag. Auf dem Weg dorthin bin ich an 3 Geldautomaten vorbei gekommen, welche alle der Meinung waren meine Pin-Nummer sein falsch. Der letzte Bankautomat hat meine Karte behalten. Aber ich hab ja ne zweite. Und bei der geht der Pin. Vielleicht hab ich auch nur die falschen Bankautomaten besucht.
Hab dann die Nacht bei Georgi geschlafen. Georgi war die erste halbe Stunde ausser Haus, so das sich ihre Oma sich doch etwas hilflos fühlte als ich zur Tuer herrein trat und keiner den anderen verstand. Zum Glück kannte man sich schon. Am naechsten Tag gings in Eiltempo zur Bank um mir dort sagen zu lassen das es die Karte nicht wieder so schnell wieder gibt und ebenfalls im Eiltempo zum Bahnhof. Kaum eingestiegen fuhr der Zug auch schon los.
Nach 4 Stunden Zugfahrt wurde ich dann von Frau Sterns und Ionut in Brasov vom Bahnhof abgeholt. Beide waren geschäftlich in Brasov. Frau Sterns ist die Leiterin der Diakonieabteilung Bukarest. Und Ionut einer der Mitarbeit. Mit beiden werde ich am meisten zutun haben. Frau Sterns würde ich auf 55 schatzen und Ionut ist 26 oder 28 und seit August verheiratet. Und er fahrt wie ein Hänker, jedoch nicht im bei sein von Frau Sterns.
Am Donnerstag Abend war dann noch ne kurze Hausführung und ne Einweisung und die Schlüsselübergabe. Wenn niemand am arbeiten ist bin ich der einzige im Haus. Würde mein Zimmer auf 20-25 qm schätzen. Hat ein Doppelbett und ein Badzimmer dazu. Mit Blick auf eine ruhige Strasse liegt es im 1. Stock. Das Diakoniehaus kann man als Villa bezeichnen. Naja -aber erst auf dem 2. Blick. Hat die grösse eines 2 Familienhauses und sieht von aussen auch wie ein deutsches aus. Denke das es vor ca. 50 Jahre gebaut wurde.
Die Diakoniestation liegt in einem etwas reicherem Viertel. Um die Ecke sind haufen Bars und Kneippen der etwas gehobenen Preisklasse. So wuerde ich sie nach einem Blick in das Schaufenster einordnen. Und so 500 -700 Meter weiter ist die Deutsche Botschaft. Heute war dort ne Feier zum Tag der deutschen Einheit. Frage mich was es da zufeiern gab. Da sicherlich der groesste Teil des Botschaftspersonals nicht ganz aus dem Osten kommt. Ich war aber nicht dort, werde aber bestimmt einige mal dieses Gebaude betretten. Bis jetzt habe ich ca. 10 Botschaften gesehen und die der deutschen war Bauwerksmässig die neuste. Vielleicht so 5 Jahre als. Die anderen sind alle in alten Villen untergebracht. Wie die Britische die hier gegenueber dem InternetCafe ist.
Am Freitag war dann mein erster Arbeitstag. Am Vormittag wurde eine Dame des mittleren Alters aus dem Krankenhaus entlassen. Wir sind dann mit Hermin so ihr Name zur Diakoniestation gefahren. Haben dann zu zweit ihre neues Zimmer möbliert und sind später mit ihr zur neuen Bleibe gefahren und haben den Rest erledigt. Der Tag war urspruenglich etwas anders geplant, aber das war der erste Arbeitstag.
Am Wochenende habe ich frei. So bot sich mir am Sonnabend die Möglichkeit an mit nach Sibiu zufahren. In Sibiu war eine Treffen aller Frauen der evangelischen Kirche A.B. in Rumänien. Und Ionut war als Fahrer mit von der Party. So ging in der Frueh um 6Uhr los. Pünktlich um 10 waren wir in Sibiu. Um die Zeit bis 15:30Uhr zu überbrücken ging es nach Rusciori (wer damit nichts anfangen kann besuche bitte folgende InternetSeite: www.ro-dd.de) und danach zu jener Person welche 3 Tage zuvor nicht in Sibiu war. Am Sonntag war dann nicht viel los. Ein Stadtbummel. Besonders sehenswerte Dinge sind mir zu Fuss noch nicht unter die Augen gekommen.
Heute zum 2. Arbeitstag war auch nicht viel los. Reinigen des Grundstueckes von Laub und Aesten und Verteilen von Lebensmittelpacketen. Und die erste Dachiaprobefahrt. Das Teil hat keine Servolenkung -grrr. Vielleicht kennt ihr den VW Caddy? Mit so etwas aber von Dacia-Renault fahre ich demnachst durch die Gegend.
3 Wochen fruher als geschaetzt sind mir heute 2 bekannt Gesichter über den Weg gelaufen (Andre und seine Freundin). (Also ohne durch eine vorherige Kommunikation nach zuhelfen)
Und morgen geht es wieder nach Sibiu. Aber nur kurz. Wie liefern morgen jemanden in Sibiu ab und fahren dann nach Brasov weiter Kartoffeln kaufen. Die hier im Umfeld von Bucuresti angebauten Kartoffel nicht ganz so toll. Oder wollen garnicht wachsen.
Auch wenn es noch nicht ganz so sichtbar ist wird es dann demnaechst wohl doch mehr Arbeit gebe, als was ich bis jetzt kennen lernen durfte.

Das muss erst mal fuer einige Tage an Infos reichen.



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